Wenn die Feuerwehr kommt – wird’s eng?

Wenn schon die Müllabfuhr bei uns regelmäßig rangieren muss, wie soll dann erst ein Feuerwehrfahrzeug durchkommen? Eine Frage, über die wir in der Steenkampsiedlung nachdenken sollten.

In Hamburg gab es dazu gerade interessante Aktionen. Die Polizei ließ neun Autos abschleppen, weil sie Rettungswege behinderten. Und der NDR hat die Feuerwehr dabei begleitet, wie sie mit großen Einsatzfahrzeugen enge Straßen testet. Das Ergebnis zeigt: Es kann schnell ziemlich knapp werden.

Auch unsere Steenkampsiedlung hat viele schmale Straßen und verwinkelte Ecken. Das gehört zu ihrem besonderen Charme. Aber wir sollten uns schon fragen, ob überall genügend Platz für die großen Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst bleibt.

Es geht dabei nicht darum, Autofahrer aus der Siedlung zu verbannen oder jemandem das Parken vor der eigenen Haustür madig zu machen. Aber vielleicht sollten wir einmal darüber nachdenken, ob wirklich jedes Auto unbedingt in den kleinen Wohnstraßen stehen muss.

Die größeren Straßen am Rand der Siedlung, etwa die Ebertallee oder die Notkestraße, könnten hier eine Rolle spielen. Wenn wir es schaffen, die Wohnstraßen etwas freier zu halten, wäre das nicht nur für Rettungsfahrzeuge hilfreich. Es würde auch das Straßenbild unserer Siedlung aufwerten.

Wir sollten nicht erst darauf warten, dass Feuerwehr oder Rettungsdienst irgendwo stecken bleiben.

Siehe: MOPO und NDR

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